Vom Benutzen, Wegbringen und Neumachen
Veröffentlicht am 12.09.2020 06:00
Laufzeit:
1
Stunde
und
26
Minuten
Meine Gästin in dieser Folge ist Doreen Brumme aus Hamburg und sie berichtet mir vom SERO-System in der DDR. Als rohstoffarmes Land war die DDR nämlich darauf angewiesen, ihren Bedarf auch mit den SEkundärROhstoffen zu decken. Und wie die gesammelt und wiederverwertet wurden, davon erzählt mir Frau Brumme. Und als Umweltbloggerin und #motherof4 hat sie auch den Blick und das Wissen für die aktuellen Herausforderungen für unsere Gesellschaft: der Klimawandel und die Fridays for Future sind für sie und ihre Familie keine abstrakten Themen, sondern fester Bestandteil ihres Alltags. Und warum das wiederum gar nicht so weit weg ist von SERO, klären wir ebenfalls. Freut Euch auf eine umweltbewusste und für hoffentlich für Euch interessante Folge!
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Moderation Zu Gast
Links zur Folge
- Die beiden Artikel (Teil 1 / Teil 2) im Wertstoffblog, in denen Doreen Brumme über SERO schreibt und die der Auslöser zu dieser Folge waren
- Das eigene Blog von Doreen Brumme versammelt alle Links zu ihrem Schaffen
- Das Buch „Ich stehe hier, weil ich gut bin“, das sie gemeinsam mit Dilek Gürsoy geschrieben hat, habe ich Euch auf der Verlagswebsite verlinkt
- In der Objektdatenbank des DDR Museums haben wir uns das SERO-Lesezeichen, den Zink-Flyer und ein buntes Blatt für Notizen angeschaut
- Die Bewegung Fridays for Future bringt die aktuelle Klimadebatte ins Bewusstsein und auf die Straße
- Das Foto von Doreen Brumme stammt von Karolina Doleviczenyi
Ein Staatsbürgerkunde-Spezial in drei Teilen. In dieser und den nächsten beiden Folgen sind Ulrike Kretzmer vom Exponiert Podcast und ich unterwegs im Grenzland zwischen Thüringen, Niedersachsen und Hessen. Wir treffen Menschen, die an der ehemaligen innerdeutschen Grenze gelebt haben und besuchen Orte, die an das "Eindrücken" der Mauer im November 1989 erinnern, wie es unser erster Gast bildlich beschreibt. Patrick Hoffmann arbeitet im Grenzlandmuseum Eichsfeld. Zu Beginn der Folge sind wir mit ihm unterwegs und er erklärt uns Aufbau und Entwicklung der DDR-Grenzanlagen. Im Anschluss lernen wir Ursula Apel aus Teistungen kennen, die uns von ihrem Leben an und mit der Grenze erzählt. Wie ihre Welt mit dem Ausbau der Grenze immer kleiner wurde, wie ein halbes Dorf die Flucht wagte und wie ihre Familie die Grenzöffnung erlebte. Eine spannende und hoffentlich erkenntnisreiche Folge erwartet Euch zu einem Jubiläum, das wir alle nicht vergessen dürfen.


























Die besonders weihnachtliche Folge ist auch im Februar noch hörbar, wenn's draußen knackig kalt ist. Knackig ist die Episode mit Geis und Martin in mehrerer Hinsicht. Zum einen, weil meine Gäste und ich in einer guten Stunde über all die Projekte sprechen, die die Beiden seit "Nachgemacht" (ihr erinnert Euch bestimmt an Folge 5) auf die Beine gestellt haben. Zum anderen weil (leider) ein nerviger Störsound in die Aufnahme gerutscht ist. Ich glaube aber, dass das die Geschichten über ein verbotenes Spiel, dass dann doch das Licht der Welt erblickte, über das Durchleben einer DDR-Biographie mittels Spielkarten und die Macht der Geschichtsvermittlung mittels Spielen das mehr als wett macht. Viel Spaß bei dieser adventlichen Neujahrsfolge!

