Von langer Verbundenheit, Nachrichten zwischen den Zeilen und grenzenloser Freundschaft
Veröffentlicht am 02.01.2016 06:00
Laufzeit:
1
Stunde
und
8
Minuten
Trotz strikter Überwachung der Kommunikation mit dem Ausland gelangen doch hin und wieder Kontakte und sogar Freundschaften zwischen Ost und West. Und im Fall der Familie Rimroth aus Nürnberg und der Familie Jahreis aus Jena war es sogar eine besonders innige und bis heute andauernde Freundschaft. Alles begann mit Briefen, die die Grenze überquerten – doch auch ihre Verfasser fanden Mittel und Wege, die Mauer für gegenseitige Besuche zu überwinden. Im Advent 2015 war ich zu Gast in Jena und habe mit Dorothea und Wolfgang Rimroth sowie Gerhard Jahreis über knapp vierzig Jahre Freundschaft im zunächst noch geteilten und dann wiedervereinten Deutschland gesprochen.
Zu Besuch (v.l.) : Wolfgang Rimroth, Dorothea Rimroth und Tochter Christiane Rimroth sowie Gerhard Jahreis
Vielen Dank an unserer Hörerin Christiane Rimroth, die mich auf die Idee zu der Folge über die Freundschaft ihrer Eltern mit Gerhard Jahreis gebracht und den Kontakt hergestellt hat!
Von Endstationen, mutigen Entscheidungen und vom Optimismus
Veröffentlicht am 12.12.2015 06:00
Laufzeit:
1
Stunde
und
32
Minuten
Mit einer besonderen Folge beschließen wir das Jahr. Lothar Schulz hat eine Seite der DDR kennen gelernt, die zu den dunkelsten dieses Landes gehörte. Er war Gefangener der Staatssicherheit. In unserem Gespräch berichtet er von seinem Werdegang als Ingenieur und wie er an die Grenzen des Staates stieß. Lothar erzählt, wie es zu seiner Verhaftung gekommen ist, wie er die Untersuchungshaft erlebt hat und wie es nach seinem Prozess mit ihm weiterging. Ein sehr eindringliches und nachdenkliches Gespräch erwartet Euch und wir sind wie immer interessiert an Eure Kommentaren.
Von Bewegungen, Vereinsgeschichten und Sportgeschäften
Veröffentlicht am 21.11.2015 06:00
Laufzeit:
1
Stunde
und
23
Minuten
Nach über drei Jahren wird es Zeit für etwas Sport – ein Thema, das in den vergangenen Folgen nur am Rande gestreift wurde. Doch dieses Mal wird der Nachholbedarf dank Gast Nils mehr als gedeckt. Als aktiver Leipziger habe ich ihn in seiner Heimatstadt besucht und über seine Begeisterung für den Fußball (besonders natürlich Lokomotive Leipzig), das Radfahren und den Status des Sports in der DDR gesprochen. Auch wir kommen nicht umhin, über Negativ-Schlagworte wie "Doping" oder "Hooligans" zu sprechen, arbeiten aber auch heraus, welche hohe Bedeutung Sport für den Einzelnen und eine Gemeinschaft haben kann und warum es nicht immer Spitzensport sein muss. Das alles erzählen wir anhand des Sportlerlebens von Nils. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Hören und freuen uns über Eure Ergänzungen und Kommentare.
Nach der Aufnahme wies mich Nils noch darauf hin, dass Jürgen Schult seinen Weltrekord 1988 nicht im Speerwurf erreichte, sondern im Diskuswerfen. Und es gibt noch Ergänzungen zur Geschichte des Frauenradrennsports. Nils hat recherchiert und den verlinkten Wikipedia-Artikel gefunden. Besonders der Abschnitt über die Zeit zwischen 1945 und 1984 ist lesenswert und bringt mit einem Vergleich zwischen BRD und DDR noch neue wichtige Aspekte in unsere Debatte – die Friedensfahrt war aber tatsächlich eine reine Männerveranstaltung. Einen Überblick über die DDR-Meisterschaften im Frauenradsport gibt es ebenfalls.
Außerdem möchte ich es nicht versäumen, noch folgende Links zu den angesprochenen Themen in der Sendung anzufügen: