Von Halbtags-Demonstranten, Papiertauben und Tagedieben
Veröffentlicht am 29.06.2013 06:00
Laufzeit:
1
Stunde
und
8
Minuten
Erinnerung an bedeutende Personen, Ereignisse der Weltgeschichte und kirchliche Feste – dies sind alles gängige Anlässe in einem Land für einen arbeitsfreien Feiertag oder zumindest einen Gedenktag. In dieser Folge machen wir einen Reise durchs Kalenderjahr und sprechen über die Tage, die in der DDR besonders waren. Warum wurden diese Tage begangen und wie? Denn nicht immer bedeutete ein arbeitsfreier Tag, dass man gemütlich zuhause bleiben konnte, manche erforderten auch an diesen Daten den Einsatz der Bevölkerung. Daneben blieb aber immer noch ausreichend Zeit für Feiern und Spaß. Wir haben uns in unserer Betrachtung bewusst auf die Tage beschränkt, die für uns wichtig waren und sind gespannt, welche Tage ihr vielleicht noch besonders in Erinnerung habt.
Aus den „Verfügungen und Mitteilungen des Ministeriums für Volksbildung“ vom 8.1.1990 geht hervor, dass die Samstagsschule doch recht lange noch bestand hatte (Danke für Einsendung und Hervorhebung an Fred)
Vom Forscherdrang, Wechselblinkern und nächtlichen Bastelrunden
Veröffentlicht am 08.06.2013 06:00
Laufzeit:
1
Stunde
und
18
Minuten
Hackerspaces für Kinder und Jugendliche – das waren aus meiner Sicht die "Stationen Junger Naturforscher und Techniker", die es quer übers Land verteilt in vielen Städten der DDR gab. Es wurde gebastelt, gebaut, konstruiert, geforscht und experimentiert. Unter der Anleitung von Experten und Praktikern konnten die jungen Forscher_innen spielerisch und fernab vom Schulunterricht in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften Neues lernen.
Mein Gast heute ist Volker Schramm, der 1976 als AG-Leiter für den Bereich Elektronik zur Station in Lübbenau kam und bis heute mit an Bord ist. Ich spreche mit ihm über das Konzept der Stationen, wie er überhaupt zur Station kam und was es dort alles zu tun und zu erleben gab. Und wir betrachten auch die Zeit nach der Wende, in der die Station Lübbenau dann zur "Technikschule clever inside" wurde.
Vielen Dank auch noch einmal besonders an Frank, der mich auf der re:publica angesprochen hatte und dem ich die Idee zu dieser Folge verdanke. Er hat auch den Kontakt zu "Schrammi" hergestellt und hat auch einen besonderen Auftritt in dieser Folge. Da müsst ihr aber bis zum Schluss dranbleiben.
Ost, West, Mann, Frau: Mit Katrin Rönicke spreche ich über die unterschiedlichen Geschlechterbilder in der DDR und der BRD und wie es war, als Mädchen oder Junge in den beiden Deutschlands aufzuwachsen.
Veröffentlicht am 02.02.2013 06:00
Laufzeit:
1
Stunde
und
42
Minuten
Ost, West, Frau, Mann: Welche Unterschiede gab es zwischen den Geschlechterbildern in der DDR und der BRD? Was bedeutete es, als Mädchen oder Junge im Osten oder Westen aufzuwachsen? Wie hoch war der Grad der weiblichen Emanzipation und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und wie der Blick darauf in den Medien? Darüber spreche ich mit Katrin Rönicke. Katrin ist Publizistin, Bloggerin und beschäftigt sich intensiv mit feministischen Themen – online und offline. Außerdem ist sie eine Autorin des im Januar gestarteten Blogs "Wir Wostkinder", in dem sie gemeinsam mit Marco Herack die Erinnerungen, Erfahrungen und Gefühle einer Generation auslotet, die in der Wendezeit erwachsen wurde.