Veröffentlicht am 03.12.2017 17:55
Laufzeit:
2
Stunden
und
51
Minuten
Einfach raus. Weg. Egal wie. In dieser Folge hört Ihr vier Gespräche zum Thema Flucht. Einmal die Geschichte von Achim Tillemann aus dem Osten Berlins, der mit Hilfe Klaus-M. von Keusslers durch einen Tunnel aus der DDR entkam. Beide sind zu Gast und berichten von den Geschehnissen im Oktober 1964. Musikalisch hat sich die Band Kettcar in diesem Jahr mit dem "Sommer '89" auseinandergesetzt. Gitarrist Erik Langer hat mit mir über die Entstehung des Songs gesprochen. Jihad Tello floh 2012 mit seiner Familie aus Syrien nach Berlin und erzählt von den Umständen seiner Flucht und vom Ankommen in Deutschland. Und zum Abschluss sind Kathrin Steinhausen und Cornelia Thiele zu hören – beide haben eine Ausstellung über das Thema Flucht an einem Ort konzipiert, der in allen Gesprächen immer wieder eine Rolle spielt.
Veröffentlicht am 01.05.2017 07:00
Laufzeit:
1
Stunde
und
17
Minuten
Mit der Stasi und ihren sprichwörtlichen Methoden verbinden wir oft das Eindringen ins Private, das Ausspionieren persönlicher Geheimnisse und das Gefühl des Ausgeliefertseins. Auch heute, fast 26 Jahre nach dem Ende der DDR, beschäftigen uns die Akten der Staatssicherheit. In dieser Folge bin ich zu Gast im Stasi-Archiv und spreche mit Katrin Gajewski und Carsten Gebhardt über ihre Arbeit an den hinterlassenen Tondokumenten – in die wir dabei auch reinhören. Anschließend habe ich noch drei weitere Gäste eingeladen, die mir aus unterschiedlichen Blickwinkeln mehr über das Thema "Abhören" heutzutage berichten. Mit dieser Folge wage ich den ersten Schritt in eine Weiterentwicklung des Formats. Ihr werdet sicher feststellen, dass sie etwas anders konzipiert ist als die vorangegangen. Auf Eure Kommentare bin ich dieses Mal besonders gespannt und wünsche Euch wie immer viel Erkenntnisgewinn und Freude beim Hören!
Veröffentlicht am 04.02.2017 08:00
Laufzeit:
1
Stunde
und
15
Minuten
Die besonders weihnachtliche Folge ist auch im Februar noch hörbar, wenn's draußen knackig kalt ist. Knackig ist die Episode mit Geis und Martin in mehrerer Hinsicht. Zum einen, weil meine Gäste und ich in einer guten Stunde über all die Projekte sprechen, die die Beiden seit "Nachgemacht" (ihr erinnert Euch bestimmt an Folge 5) auf die Beine gestellt haben. Zum anderen weil (leider) ein nerviger Störsound in die Aufnahme gerutscht ist. Ich glaube aber, dass das die Geschichten über ein verbotenes Spiel, dass dann doch das Licht der Welt erblickte, über das Durchleben einer DDR-Biographie mittels Spielkarten und die Macht der Geschichtsvermittlung mittels Spielen das mehr als wett macht. Viel Spaß bei dieser adventlichen Neujahrsfolge!
Das große übergreifende Projekt Playing History ist mit allen Infos im Web zu finden. Infos zu den Spielen Ligato, Bürokratopoly und Wendepunkte findet ihr auf den eigens dafür eingerichtetet Websites. Und das Kartenspiel Saints ist auf Facebook beheimatet. Auf Facebook findet ihr übrigens auch das Video zur Folge, in der wir schön weihnachtlich beisammensitzen.
Martin und Geis blättern durch die Stasi-Akte von „Bürokratopoly“ auf der Rückseite des Spielplans
Geis präsentiert die Stasi-Akte von „Bürokratpoly“, die auf der Rückseite des Spiels abgebildet ist
Ein Blick auf den Druckbogen von „Wendepunkte“
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