Comics in der DDR? Klar, auch die gab es! Und deren berühmtester Vertreter ist das MOSAIK. Ich spreche mit dem künstlerischen Leiter des MOSAIK, Jörg Reuter, über seine Zeit als Comicmacher in der DDR – und heute.
Veröffentlicht am 18.08.2012
Laufzeit:
0
Stunden
und
35
Minuten
Comics in der DDR? Klar, auch die gab es! Und deren berühmtester Vertreter ist das MOSAIK mit seinen Helden, den Digedags und später den drei Abrafaxen Abrax, Brabax und Califax. Mit seinen intelligenten und charmanten, durch viele subversive Gags aber niemals harmlosen oder anbiedernden Geschichten konnte es sich nicht nur in der DDR eine große Stammleserschaft sichern, sondern ist auch eine der wenigen Publikationen, die es über die Wendezeit ins vereinte Deutschland geschafft haben. Mittlerweile ist das MOSAIK sogar das auflagenstärkste deutsche Comic. Ich spreche in dieser Folge mit dem künstlerischen Leiter des MOSAIK, Jörg Reuter, über seinen Weg als Comicmacher und darüber, welche Herausforderungen und Erlebnisse es beim Produzieren des DDR-Comics gab.
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MOSAIK
Jörg Reuter
Schöne Sendung. Die Abrafaxe sind irgendwie nie so bei mir angekommen, aber ich finde die Digedags, nach wie vor, ganz großartig. Hab Dank für die Mühe!
Danke! Die Digedags kann man ja im Gegensatz zu den Abrafaxen als abgeschlossenes Sammelgebiet betrachten. Habe auch die Runkel-Serie im Schrank stehen.
sehr schönes Thema, musste ich unbedingt anhören. 🙂
Interessanterweise bin ich trotz deutlich jüngerem Alters (Baujahr ’84) fast ausschließlich mit den Digedags groß geworden. Schon weil mein Vater diese fast vollständig gesammelt vorliegen hatte.
Diese sind dafür noch immer eine meiner lieblings-Comic-Reihen.
Im Fernsehen kommt dazu gerade eine wunderbare Doku: http://programm.ard.de/TV/Programm/Sender/?sendung=2872119435986885