Von schönen Plattenbauten, viel Kohle und ganz viel Eigenleistung
Veröffentlicht am 10.08.2013 06:00
Laufzeit:
1
Stunde
und
20
Minuten
Ob Altbau, Plattenbau oder gar ein eigenes Haus: Gewohnt haben die Menschen in der DDR ganz unterschiedlich. Und machmal auch "gehaust", denn obwohl offiziell jeder eine Wohnung hatte oder bekommen konnte, waren die Unterscheide in der Wohnsubstanz oft ganz erheblich. Meine Eltern berichten von ihren ersten beiden Wohnungen und dem großen Glück, als sie dann Aussicht auf eine Neubauwohnung hatten. Wir sprechen auch darüber, wie man überhaupt an eine Wohnung kam, wie es einem als Hausbesitzer ergehen konnte und warum es "in der Platte" gar nicht so übel war.
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Wohnungsbauprogramm
Plattenbau
Plattenbaugebiete in Thüringen
AWG (Arbeiterwohnungsbaugenossenschaft)
Nachtspeicherofen
Handelsorganisation (HO)
Bildsprache Podcast
Schöne Ecken SE54: SE 54: Cottbus, Sachsendorf-Madlow, Stadtrückbau
ReliveRadio
Wostkinder: Rückkehr in die Kindheit
Übernachten in unser alten Wohnung in der Straße der Frohen Zukunft 23 a (Gästewohnung der AWG Weida)

Für „Vorbildliche Hausgemeinschaft“ erhielten die Bewohner der Herderstraße 35 in Cottbus 1986 diese Urkunde (Danke an Nico vom Bildpsprache Podcast für dieses Zeitdokument)
Von gezogenen Registern, ungewöhnlichen Berufswegen und großer Musik
Veröffentlicht am 15.07.2013 19:00
Laufzeit:
1
Stunde
und
19
Minuten
Kirchenmusiker war kein typischer Beruf im Arbeiter- und Bauernstaat DDR. Jens Goldhardt wollte ihn dennoch unbedingt erlernen und hat dafür einen ebenso untypischen Ausbildungs- und Studienweg eingeschlagen. Ohne Abitur ging er mit 17 Jahren nach Eisenach und studierte dort sowie später in Halle. Im Interview sprechen wir über seinem Weg zum Traumberuf, die Berufsaussichten zu Beginn und nach Ende seines Studiums sowie den Stellenwert der Musik in der DDR und heute. Jens Goldhardt lebt und arbeitet heute in Gotha und musiziert außerdem gemeinsam mit Jens Benschu als Duo "Orgelsax" und tritt mit Gerhard Schöne auf.
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Jens Goldhardt
Kirchenmusiker
Gotha
Kirchenmusik in Gotha (Rockoratorium am 2.10.2013)
Orgelsax
Ralf Benschu
Keimzeit
Gerhard Schöne
Von Halbtags-Demonstranten, Papiertauben und Tagedieben
Veröffentlicht am 29.06.2013 06:00
Laufzeit:
1
Stunde
und
8
Minuten
Erinnerung an bedeutende Personen, Ereignisse der Weltgeschichte und kirchliche Feste – dies sind alles gängige Anlässe in einem Land für einen arbeitsfreien Feiertag oder zumindest einen Gedenktag. In dieser Folge machen wir einen Reise durchs Kalenderjahr und sprechen über die Tage, die in der DDR besonders waren. Warum wurden diese Tage begangen und wie? Denn nicht immer bedeutete ein arbeitsfreier Tag, dass man gemütlich zuhause bleiben konnte, manche erforderten auch an diesen Daten den Einsatz der Bevölkerung. Daneben blieb aber immer noch ausreichend Zeit für Feiern und Spaß. Wir haben uns in unserer Betrachtung bewusst auf die Tage beschränkt, die für uns wichtig waren und sind gespannt, welche Tage ihr vielleicht noch besonders in Erinnerung habt.
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Feier- und Gedenktage in der DDR
Neujahr
Ostern
VII. Parteitag der SED
1. Mai
Tag der Befreiung / des Sieges
Christi Himmelfahrt
Pfingsten
Tag der Republik
Reformationstag
Buß- und Bettag
Weihnachten (Wikipedia / SBK014)
Gedenktag Karl Liebknecht / Rosa Luxemburg
Nationale Volksarmee (Wikipedia / SBK019)
Internationaler Frauentag
Weltgesundheitstag
1. April
Sozialistische Einheitspartei Deutschlands
Internationaler Kindertag
Gedenktag zum Beginn des „Großen Vaterländischen Krieges“
Weltfriedenstag
Tag der Oktoberrevolution
Pionierorganisation „Ernst Thälmann“
Fasching

Aus den „Verfügungen und Mitteilungen des Ministeriums für Volksbildung“ vom 8.1.1990 geht hervor, dass die Samstagsschule doch recht lange noch bestand hatte (Danke für Einsendung und Hervorhebung an Fred)