Kunstfreiheit

Vom Menschsein, der Suche nach Antworten und dem Ringen um Wahrhaftigkeit
Erschienen am 01.02.2020

Kunstfreiheit Die erste Episode in 2020 führt mich in meine Geburtsstadt Weida. Dort habe ich den Künstler Horst Sakulowski getroffen, der dort seit 1967 lebt und arbeitet. Im Gespräch folgen wir seinem Leben entlang der Bilder und Werke, die er geschaffen hat und mit denen er einen genauen Blick auf die menschliche Existenz wirft. Im Spannungsfeld zwischen freier Kunst und Kunstbetrieb der DDR schafft Sakulowski Bilder wie “Portrait nach Dienst” oder “Das Telegramm”, die das Leben im Land und die Konflikte seiner Bürger:innen thematisieren. Neben seiner Kunst sprechen wir auch über die praktischen und sozialen Aspekte des Künstlerberufs in der DDR – von der Ateliersuche über die Gemeinschaft mit anderen Künstler:innen bis hin zu seinen humorvollen “Ausstellungen aus der Schublade”. Ein langes, vielschichtiges Gespräch erwartet Euch mit viel Stoff zum Nachdenken und Diskutieren. Wir freuen uns auf Eure Kommentare.




Mit dabei
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avatar Horst Sakulowski
avatar Jörn Kleinhardt
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2 Gedanken zu „Kunstfreiheit

    • Lieber Zeitfixierer,
      danke für Deinen Kommentar. Die aktuellen Entwicklungen um Uwe Steimle waren mir zum Zeitpunkt der Aufnahme tatsächlich nicht klar. Ich identifiziere mich auf keinen Fall mit Steimles Aussagen und Äußerungen, wie sie berichtet worden, und unterstelle auch meinem Gast, dass er diese Sichtweise nicht teilt. Die Haltung von Horst Sakulowski aus dem Christentum und Humanismus kamen für mich sehr deutlich raus, daher habe ich die Stelle auch drin gelassen. Ich kann nicht sagen, inweiweit Herr Sakulowski die Aussagen Steimles kannte. Ich kannte Steimle ebenfalls aus seiner Arbeit im “Polizeiruf” und als Kabarettist und tatsächlich als “kritischen Beobachter”. Die aktuellen Entwicklungen finde ich sehr bedenklich und würde unter diesen Vorzeichen seine Rückkehr ins Fernsehen nicht begrüßen.

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