SBK082 Objektiv

Vom Entwickeln, Unterbrechen und Fixieren
Erschienen am 09.09.2018

Objektiv Das Auge von Harald Hauswald schaut durch den Sucher seiner Kamera und sieht: Ein verliebtes Pärchen auf der U-Bahn-Treppe, spielende Kinder in den Hinterhöfen und Menschen in der Kneipe. Sie könnten überall auf der Welt entstanden sein. Doch Harald war unterwegs im Ost-Berlin der 1980er Jahre. Seine Fotos zeigen Szenen einer DDR, die nicht auf den offiziellen Pressebildern, dafür aber umso mehr im Alltag der Bürgerinnen und Bürger zu finden ist. In dieser Folge spreche ich mit Harald über seinen Weg zur Fotografie – im wahrsten Sinn. Mein zweiter Gesprächspartner ist ein alter Bekannter in "Staatsbürgerkunde". Dr. Stefan Wolle, wissenschaftlicher Leiter des DDR Museums, ordnet im Gespräch die Arbeiten von Harald Hauswald in den historischen Kontext ein und schlägt den Bogen zum Stellenwert der Fotografie in der DDR. Viel Spaß und Erkenntnisgewinn mit einem Blick auf die DDR durch das Objektiv von Haralds Kamera.




2 Gedanken zu „SBK082 Objektiv

  1. Hallo Martin, vielen dank für Deinen Podcast, der mich auch diemal wieder fasziniert hat und von dem ich mir wünsche, dass er öfter erscheinen möge. Du hat wirklich eine tolle Form gefunden Alltagsgeschichte(n) zu erzählen die sonst nirgens zu finden ist. Nur ein Kritikpunkt habe ich: leider hast Du die Vorspannmusik geändert, was ich sehr schade finde denn nun klingt es nach dem unverbindlichen Elektronik-Einerlei mit dem mittlerweile die meisten Podcast beginnen. Dein Podcast ist aus vielen Gründen anders und ich würde mich freuen wenn man das von Anfang an weirehin hören würde. Klingt vielleicht albern, aber mir ist soeas wichtig. Ansonsten, mach weiter so.

    • Lieber Harald, vielen Dank für Dein nettes Lob! Die neue Musik polarisiert, das gebe ich zu 🙂 Einerlei ist jedoch nicht, ich kenne Wolfgang Wöhrle tatsächlich persönlich und fand sein Stück für die “Abgehört”-Folge so passend, dass ich es danach weitergetragen habe. Ich überlege aber, ob ich nicht doch die Schulglocke in der einen oder anderen Form zurückbringe. Die war schon ein prägnanter Start! Die neue Musik hilft mir aber bei Übergängen und bei den Einspielern zu Beginn eine Stimmung für die Folge aufzubauen. Der leichte Suspense gefällt mir: es soll gar nicht erst die Idee aufkommen, der Podcast reite auf der Ostalgie-Welle. Die Ernsthaftigkeit ist mir gerade in diesen Tagen sehr wichtig und auch wenn die Glocke und der Schulbezug das nicht diskreditieren, fühle ich mich gerade ganz wohl mit “Ambient 1”. Aber wie gesagt: Mal schauen, was mit der Glock und “Springly” (der alten Intromusik) noch möglich ist.

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