SBK071 Gesundheitssystem (2)

Von der Kunst, der Wissenschaft und dem Leben
Erschienen am 19.03.2016

SBK071 Gesundheitssystem (2) Nachdem ich bereits einmal mit meinen Eltern über das Gesundheitssystem in der DDR gesprochen habe, ist das Thema erneut in der Sendung – doch dieses Mal aus einem anderen Blickwinkel. Zu Gast ist Chris, die Krankenschwester gelernt hat und sowohl in der DDR als auch nach der Wende im vereinten Deutschland in diesem Beruf tätig war. Sie berichtet von Ihrer Ausbildung und dem Arbeitsalltag in einem Krankenhaus, welche Besonderheiten sie in den beiden Systemen ausmachen konnte und warum sie trotz der Zufriedenheit im Beruf die Ausreise in den Westen wagte. Chris erzählt von einem bewegten Leben zwischen Kunst und Wissenschaft. Vielen Dank an Hörerin Anja, die ihre Mutter für dieses Interview vorgeschlagen hat.



Zu hören

Martin Fischer Martin Fischer Flattr Martin Fischer
Chris Ibekwe Chris Ibekwe

Freunde und Helfer_innen

Sven Sedivy Sven Sedivy Flattr Sven Sedivy
Monja Schreppel Monja Schreppel Flattr Monja Schreppel


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11 Gedanken zu „SBK071 Gesundheitssystem (2)

  1. Hallo,

    schöne Folge. Danke!

    Was ich in fast zwanzig Jahren im Gesundheitswesen nie erlebt habe: geringere Bezahlung von ausländischen Ärzten. Betriebsrat, Marburger Bund und Ärztemangel sei Dank!

    LG

    Peter

    • Hallo Sebastian,
      mit einer website kann ich nicht dienen, aber du findest mich bei facebook unter meinem Namen 😉
      Beste Grüße
      Chris

  2. Nach all den vielen Folgen, die mir viel Freude gemacht haben, diesmal eine echte Rotlichtausgabe. Die Lebenserwartung z.B. für Frauen in der BRD war 6 Jahre höher als in der DDR. Das lag sicher an “Big Pharma”, einem ideologische Kampfbegriff in bester DDR Manier. Die Leistungsfähigkeit eines Gesundheitssystems von Krankenschwestern bewerten zu lassen, ist sicherlich eine originelle Idee. Die Bundesrepublik aus der Sicht von links unten – ist das Staatsbügerkunde?

    Die selektive Nichtanerkennung akademischer Abschlüsse hat nicht primär mit der obligaten Rotlichtbestrahlung zu tun, sondern mit der technologischen Rückständigkeit des Systems. Andernfalls wäre es nicht denkbar, dass eine juristische Arbeit unter dem Titel “Zur Vervollkommnung des sozialistischen Rechtes im Rechtsverwirklichungsprozeß” * bis heute nicht zur Aberkennung des Dr.-Titels geführt hat.

    *Dr. Gregor Gysi
    Methodisch ordentliche Ausbildungen wurden anerkannt. Für die ungeprüfte Annahme, alle Abschlüsse wären gleichwertig gibt es keinen Grund.

  3. Die Aussage im Podcast, dass “mal ein Sekt” während der Schwangerschaft gut sei (so habe ich das verstanden) ist aus meiner Sicht die gefährlichste, folgenreichste Falschaussage, die ich je gehört habe.

    Ich bitte jede werdende Mutter/Vater/Angehörige, sich das hier genau durchzulesen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Fetales_Alkoholsyndrom

    Bitte, bitte tut Euren Kindern das nicht an. Je früher während der Schwangerschaft Alkohol getrunken wird, desto fataler ist es für das Kind.

    Alkohol und Rauchen der Mutter sollte immer Tabu sein.

    • Hallo Uwe,
      Dies war nicht die Aussage und ist leider ein totales Missverständnis.
      Doch gut das du es ansprichst, so kann dieses ja ausgeräumt werden.
      Es handelte sich lediglich um die Aussage eines Mediziners vor ca 35 Jahren, der damals bei Schwangerschaftserbrechen/Übelkeit am Morgen durchaus gerne den Rat erteilte, dass diese mit einem kleinen! Schluck Sekt zu beheben sei und dies wohl auch tatsächlich funktionierte. Dies stellt auch nicht! die allgemeine Meinung der Ärzte dieser Zeit dar.
      Ich empfand diese kleine Anekdote, ob der schockierenden Aussage eines leitenden Oberarztes der Frauenheilkunde, eigentlich immer amüsant. Sie ist einfach nur eine Zeitzeugengeschichte und keine Empfehlung!
      Eine tatsächliche Empfehlung für o.g. Fall wäre ein Glas Ingwertee…
      Herzlichst,
      Chris

  4. War wieder mal eine ganz tolle Folge. Ich finde es auch gut, dass bestimmte Dinge, die bei uns nicht so gut laufen, kritisch beleuchtet werden – Pharmaindustrie und Ärzte etc. – darüber hätte ich gerne mehr gehört. Das war in vergangenen Zeiten bei uns sicher auch besser. Ich finde übrigens, dass gerade Krankenschwestern das sehr gut beurteilen können, auch wenn andere das nicht für gut halten!

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