SBK030 Weißensee

Von großartigen Schauspielleistungen, der Suche nach Authentizität und dem Blick auf die Anderen
Erschienen am 23.11.2013

SBK030 Weißensee In dieser etwas ungewöhnlichen Episode sprechen meine Eltern und ich vordergründig erst einmal nicht über unsere Zeit in der DDR. Statt dessen werfen wir einen Blick auf die ersten beiden Staffeln der ARD-Serie "Weißensee". Diese viel diskutierte Produktion behandelt anhand zweier sehr gegensätzlicher Familien das Leben in der Deutschen Demokratischen Republik aus gänzlich unterschiedlichen Blickwinkeln. Stasi-Famliie auf der einen und Künstlerleben auf der anderen Seite und mittendrin eine tragische Liebesgeschichte, angesiedelt in den 1980er Jahren – das ist die Ausgangsbasis für eine ungewöhnliche Fernsehserie mit einem namenhaften Ensemble. Wir haben uns die Folgen angeschaut, sprechen über die Schauspieler_innen und ihre Rollen sowie die in der Serie verhandelten Themen. Und fragen uns, wie authentisch die Serie das Leben in der DDR zeigt und finden dann doch auch hin und wieder Anknüpfungspunkte zu unserer eigenen Vergangenheit. Auf Eure Meinung zu unserer Experimentalfolge sind wir sehr gespannt!




Links
Weißensee (Wikipedia / (DVD* / Blu-ray*)
Stasi
Charaktere und ihre Darsteller
Staatsratsvorsitzender
Erich Honecker
Hochschule des MfS
Drittes Reich
Volkspolizei
SED
Berliner Mauer
Prenzlauer Berg
Reinhard Lakomy: Das Haus wo ich wohne*
NVA
Wolf Biermann
Frauengefängnis Hoheneck
Bitterfeld
NSA

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5 Gedanken zu „SBK030 Weißensee

  1. Eine ungewöhliche aber dennoch nicht uninteressante Folge, auch wenn ich vom deutschen Fernsehen wirklich wenig halte. Was ich noch spannender fände, wäre eine Sendung, wie ihr eigentlich die ganzen Spielfilme über die DDR findet, was daran richtig und was falsch ist und ob dabei die DDR verklärt oder dämonisiert wird. Filme wie “Sonnenallee” oder “NVA” wurden ja hier und da schon mal erwähnt, aber es gibt sicherlich noch viele weitere, über die man mal sprechen könnte?

    Viele Grüße
    Loki

  2. Hallo, ich höre mir gerade alle Folgen nach und bin dadurch auch dazu gekommen, mir diese Serie auf Youtube anzusehen. Es ist ganz gut gemacht und die Schauspieler gefallen mir sehr gut aber ich sehe es auch so, dass hier zwei Extreme dargestellt wurden.
    Ich kenne an Filmen “Das Leben der Anderen” – den ich sehr beeindruckend fand und “Goodbye Lenin” – lustig mit ernstem Hintergrund und dann noch der Klassiker “Eins, Zwei, Drei” – der ja schon viel älter ist.

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