SBK027 Lehrerberuf

Vom Traumberuf, Experimenten und Schulpolitik
Erschienen am 21.09.2013

SBK027 Lehrerberuf Reinhard Zipfel war Lehrer in Weida und lange Zeit ein Kollege meines Vaters und unterrichtete ebenfalls Mathe und Physik. Für diese Folge haben wir uns mit ihm getroffen und uns am Kaffeetisch berichten lassen, wie er in der noch jungen DDR zum Lehrerberuf kam. Wir sprechen mit ihm über Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu der Zeit, als mein Vater Lehrer wurde und auch über die neue Situation an den Schulen nach der Wende. Von den Anfängen seiner Berufslaufbahn, als man händeringend nach Lehrern suchte, erzählt Herr Zipfel ebenso wie von selbstgebastelten Unterrichtsmaterialien und vom Reiz "seiner" Fächer.



Zu hören

Reinhard Zipfel Reinhard Zipfel
Lutz Fischer Lutz Fischer
Martin Fischer Martin Fischer Flattr Martin Fischer


Links
Grundschule (mit Informationen zur Zehnklassenschule)
Polytechnische Oberschule
Erweiterte Oberschule
Volkseigener Betrieb (VEG)
Arbeiter-und-Bauern-Fakultät
Wismut
LPG
Patenbrigade
Volk und Wissen Verlag
Zentralabitur
Parteilehrjahr
Pionierorganisation Ernst Thälmann
FDJ
Margot Honecker
Rat des Kreises
Nackt unter Wölfen

Danke an Tina und Flo vom ilmPod für Ihren Audiokommentar und graphorama für das tolle neue Design!

Audiokommentare könnt Ihr auch via audioBoom einsenden. Markiert sie einfach mit dem Hashtag #sbk, dann kann ich sie unkompliziert finden. Wenn Ihr nicht mögt, dass Ihr in einer der folgenden Sendung zu hören sein könntet, sagt das bitte dazu. Wenn Ihr andere auf unseren Podcast hinweisen möchtet, könnt ihr auch eine Perle in den Podpott werfen oder uns auf iTunes bewerten. Außerdem findet Ihr uns auf Twitter, Facebook und auf Google+.

8 Gedanken zu „SBK027 Lehrerberuf

  1. Pingback: Vorhersage Sonntag, 22.09.2013 | die Hörsuppe

  2. Hallo,

    wieder Aussagen, die im Einklang mit der eigenen Erinnerung stehen …

    VEG = “Volkseigenes Gut”
    LPG = “Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft”
    VEB = “Volkseigener Betrieb”

    🙂

  3. Hallo,
    irgendwie bereitet mir der Staatsbuergerkunde Podcast ein paar Probleme in Itunes.
    Mittlerweile habe ich, unerklärlicherweise, schon 3 Einträge dieses Podcast in Itunes.

    Fast alle Folgen befinden sich korrekt im ersten Eintrag. Für die Folge SBK022 wurde aber ein zweiter Eintrag erzeugt.
    Und jetzt ist ist es schon wieder passiert. Für die aktuelle Folge, SBK027, wurde ein dritter Eintrag angelegt.

    Ich bin etwas ratlos.

    Viele Grüße
    Marcel

    PS: Trotz all dem bin ich ein begeisterter Hörer von Staatsbuergerkunde. Macht weiter so.

    • Der letze “Schluckauf” könnte durch die Umleitung des ehemaligen Feedburner-Feeds auf den Original-Feed kommen. Leider weiß ich nicht genau, wie iTunes solche Feed-Umzüge interpretiert, wenn Du aber ganz sicher gehen willst, abonnier am besten einen der Feeds von der Website, die werde ich versuchen, stabil zu halten. Und vielen Dank für das Lob!

  4. Spannende Folge, meine Oma hatte eine ähnliche Laufbahn.

    Ansonsten: Das Geschirrgeklapper war ja episch, aber packt doch nächstes Mal den Kuchen bitte vorher aus dem Papier/Folie aus. Und nicht mit vollem Mund reden 😀

    • Wir wussten nicht, dass wir direkt zu Kaffee und Kuchen das Interview in Angriff nehmen würden. Die Aufnahme lief schon und ich wollte nicht unterbrechen. Sollten wir wieder mal “on location” sein, werde ich die Geschirrsituation aber genauer im Vorfeld checken 🙂

  5. Zunächst einmal vielen Dank für diese Folge wie auch überhaupt für diesen wunderbaren Podcast.

    Ein interessanter Aspekt, der mir bei dieser Folge nochmal überdeutlich bewusst geworden ist: Ältere Ostdeutsche (also älter als die Dritte Generation Ost, zu der ich mich selbst zähle und zu der auch Martin Fischer gehört) zeigen immer wieder ein fundamentales Unverständnis gegenüber dezentralen Organisationsformen. Wenn es um politische oder ökonomische Dinge geht, besteht keinerlei Akzeptanz für Vielfalt oder Subsidiarität: Föderalismus ist die Geißel des Landes. Am deutlichsten wird das (wie in dieser Folge) bei Debatten um die Bildungsorganisation. Dass Bildung Ländersache ist, gilt als ausgemachter Nonsens. Allerdings ist das auch eine im Westen weit verbreitete Ansicht.
    Zumeist kann ich solche Auffassungen als Harmlosigkeit abtun, die sich einfach aus der Biographie erklären lässt. Andererseits stimmt es mich schon bedenklich, dass ein so grundlegendes Organisationsprinzip moderner demokratischer Gesellschaften wie das der Dezentralität und Autonomie der Peripherie nicht verstanden oder grundweg abgelehnt wird. (Vor allem, weil ich noch nie auch nur ein einziges stichhaltiges Argument gehört habe – auch nicht in dieser Folge – warum das Bildungssystem besser in der Hand des Bundes liegen sollte.)
    Das klang jetzt kritischer als mein Gesamteindruck dieser Folge und des Podcasts generell ist, war aber eine Beobachtung, die ich in meinem eigenen Umfeld immer wieder mache, und die sich auch hier immer wieder zeigt, dass ich es für erwähnenswert hielt.
    Ansonsten nochmal ein herzliches Dankeschön an alle Beteilgten dieses Podcasts. Ich freue mich auf weitere Folgen.

    Grüße
    salutans

    (P.S.: Was mich noch interessieren würde (auch aufgrund eigener Erfahrungen: wie wurden eigentlich Menschen aus anderen Teilen der Welt wahrgenommen? Gab es überhaupt Kontakte im Alltag zu Ausländern? Oder beschränkte sich das auf offizielle Anlässe und Delegationen?)

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