SBK007 Verkehrsmittel

Wie kam man als DDR-Bürger von A nach B? Zu Fuß, mit Bus und Bahn oder gar mit dem eigenen Auto? Womit man in der DDR alles unterwegs war, darüber sprechen wir in der heutigen Episode.
Erschienen am 28.07.2012

SBK007 Verkehrsmittel Wie kam man als DDR-Bürger von A nach B? Als Kind noch oft zu Fuß, mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, wünschten sich viele Jugendliche dann bald ihr eigenes Moped oder Mokick, Namen wir Sperber, Star oder Schwalbe stehen für diese ersten Verkehrsmittel, die ein wenig den kleinen Aktionsradius erweiterten. Und natürlich hatten viele Menschen in der DDR auch eine Anmeldung für ein Auto zuhause liegen – auch wenn es 14 Jahre dauern konnte, bis man seinen Trabant in Empfang nehmen konnte. Womit man in der DDR alles unterwegs war, darüber sprechen wir in der heutigen Episode.



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Führerschein-Anmeldung

Nicht nur für das Auto selbst, nein, auch für die Fahrstunden musste man sich Jahre im Voraus anmelden.

8 Gedanken zu „SBK007 Verkehrsmittel

    • nun ja, die DDR war so dran, dass sie es sich nicht leisten konnte ein paralleles Linien-Fernnetz aufzubauen – es gab ja das Bahn-Netz war dichter war als heute, auch wenn es Probleme durch abgebaute zweite Gleise (Reparation) gab und ggf. sogar noch gibt. Es galt die Devise, dass alles was größer war als ein Sack und schwerer als eine Tonne mit der Bahn transportiert wurde. Wie schon im Beitrag geschildert wurde gab es auch Busse – bekannt sind die verschiedenen Ikarus-Versionen oder auch den Robur, verwendet als Stadtbusse, Überlandbusse und auch Fernreisebusse. Ein Großteil der vorhandenen und verwendeten Autobahnen stammten noch von vor der DDR, einzig gewisse Transitstrecken nach Berlin-West hat man gegen Devisen der BRD ausgebaut.

  1. Ich möchte noch einiges zu den Mopeds ergänzen bzw. korrigieren. Der Sperber hat nicht 75ccm sondern ebenfalls 50, allerdings dreht der Motor höher und hat mehr Leistung, sodass die eingetragene Höchstgeschwindigkeit bei 75km/h lag bei den anderen Simson Fahrzeugen war es 60, ausgenommen die frühen Modelle Sr1 und Sr2 diese ähnelten noch sehr normalen Fahrrädern nur, dass eben schon ein Motor vorhanden war. MZ baute die größeren Modelle hier gab es auch in den fünfzigern schon ein 350ccm Modell (BK 350), später gab es allerdings wie ihr richtig gesagt habt nur noch Fahrzeuge bis 250ccm (ETZ 250). Auch Simson baute aber auch die Awo mit Kardanantrieb und sogar Viertakt Motor, das Ziel der Regierung war ziemlich nahe an die damaligen BMW Modellen zu kommen, denn diese waren technisch schon weiter. Nicht zu vergessen sind auch noch die Jawa Fahrzeuge, hier gab es nochmal ähnliche Modelle wie von Simson und MZ allerdings wurden diese oft belächelt. Die Schwalbe war übrigens der meist gebaute deutsche Motorroller. So das war jetzt das was mir noch so eingefallen ist zu diesem Thema. Kannst du ja vielleicht noch nachtragen.

  2. Vielen Dank für die Ergänzungen, in einer der nächsten Sendungen weise ich noch mal auf diesen Kommentar hin – vollständiger könnte ich’s vermutlich auch nicht recherchieren.

  3. Pingback: SBK015 Deutsche Reichsbahn | Staatsbürgerkunde

  4. Hallo Martin,

    ich bin erst gestern auf diesen tollen Podcast gestoßen und höre nun eifrig, während ich mit meiner kleinen Familie umziehe und die Küche aufbaue.

    Tolle Idee sich mit diesem Thema zu beschäftigen, ich bin selbst Jahrgang 1984 und habe deshalb leider zu wenig von der DDR mitbekommen um mir ein umfassendes Bild machen zu können.

    Dank dir und deinen Eltern und den anderen Gästen bekomme ich aber einen sehr detaillierten Einblick. Vielen Dank dafür und für deine Mühe und dein Engagement!

    Name, Logo und restliches Design sind im übrigen auch sehr schick und passend.

    Vielen Dank!!

    Liebe Grüße
    Matthias

    • Lieber Matthias,
      danke für das allumfassende Lob ans Team! Ich hoffe, die Küche steht und Du kannst die kommenden Folgen dann entspannt beim Kaffee in derselben genießen.
      Beste Grüße
      Martin

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